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Roséwein

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Roséweine entstehen aus roten Rebsorten, die wie Weiße vergoren werden. Dabei gibt es verschiedene Methoden: Der Kontakt zwischen Most und Maische, dem Gemisch aus Most, Beerenschalen und Traubenkernen, reicht zum Einen von null bis zu höchstens drei Tage. Je länger der Most auf der Maische vergärt, desto intensiver die Farbe des Weins. Das Farbspektrum in der Welt des Rosés reicht dabei von sanftem Pfirsichorange über blasses Lachsrosa bis hin zu schönem Kirschrot. Und zum Anderen gibt es die sogenannte Saignée-Methode: Dabei nimmt der Winzer nach 12-48 Stunden rund 10 Prozent des Mostes aus dem Gärbehälter für Rotwein und vinifiziert diesen als Roséwein. Außerhalb der EU sind allerdings auch Verschnitte aus Rot- und Weißweinen als Roséweine zugelassen. Versuche, dieses Verfahren auch in Europa zu genehmigen stießen bei vielen Winzern allerdings auf zu großen Widerstand.

Die wichtigsten Roséwein-Hersteller sind:


  • Frankreich mit ca. 30% Marktanteil

  • Spanien mit ca. 22%

  • USA mit ca. 14%

  • Italien mit ca. 10%

  • Südafrika mit ca. 5%

  • Deutschland mit ca. 3%


Frankreich holt sich in Sachen Roséwein den Weltmeister-Titel gleich dreimal in Folge. Denn das westeuropäische Land ist nicht nur der wichtigste Hersteller der Welt, sondern auch der größte Konsument und Exporteur nach dem Stand von 2015.

Interessant ist, dass sich das Image von Roséwein um 180º gewendet hat. In den 1980er Jahren war Rosé in der Weinwelt als saurer Fusel verschrien. Man sah ihn nicht als echten Wein an. Aber betritt man heute einen Weinladen, hat dieser bestimmt eine eigene Abteilung für den rosafarbenen Rebsaft. Die Nachfrage ist nicht zuletzt auch dank der Organisation Centré du Rosé, ein 1999 vom CIVP-Fachverband für Provence-Weine gegründetes Forschungs- und Entwicklungszentrum, seit 2000 erheblich gestiegen.

Besonders beliebte Rebsorten für die Herstellung von Roséweinen sind dabei die französischen Beeren, Merlot und Cabernet Sauvignon. Graue Sorten wie Grauer Burgunder, Gewürztraminer und Grenache Gris sind von der Roséwein-Produktion allerdings ausgenommen, da diese Sorten nur leicht rötlich gefärbte Beeren bringen. Vom Geschmack her lässt sich dieser Weintyp als eher frisch und fruchtig mit dezenter Süße und subtiler Säure beschreiben. Aber natürlich abhängig von Winzer und Herstellungsverfahren können Roséweine kräftiger, würziger oder auch süßer sein.

Die Vielfalt des Rosés wiegt sich in unendlichen Weiten. Da ein Rosé weder rot noch weiß ist, sind sich viele Genießer unsicher, zu welchen Speisen er denn passen könnte. Und die richtige Antwort ist hier 'zu fast allem'. Kräftigere Rosés kombinieren sich hervorragend mit Rindfleisch oder Wild, zarte Rosés ergänzen hingegen besser leichte Gerichte wie Fisch, Geflügel oder Gemüse. Und wenn der Roséwein mit einem schönen, würzigen Charakter daherkommt, warum nicht ein gewagtes Spiel mit einem exotischen Gericht wie etwa Curry oder Pad Thai. Aber auch kleine Häppchen mit Käse oder Schinken eignen sich hervorragend als Begleiter für Roséweine. Für den Sommer eignen sich kreative Cocktail auf Roséwein-Basis. Rezepte dazu gibt es zu Hauf im Internet. Darüberhinaus ist Roséwein der einzige Wein, den man zusätzlich mit Eiswürfeln abkühlen darf. Ob empfehlenswert oder nicht, muss letzten Endes dann doch jeder für sich entscheiden.

Dass Roséweine im Vergleich zu Weiß- und Rotweinen leider immer noch die Nachsicht tragen, reflektiert sich unter anderem auch in den Weltranglisten renommierter Weinkritiker wie Robert Parker und Wine Spectator. Der Miraval Rosé 2014 von Château Miraval, dem Weingut von Brad Pitt und Angelina Jolie, ist der einzige seiner Art, der es mit 90 von 100 Punkten in die Weltrangliste von Wine Spectator geschafft hat. Andererseits könnte die Benachteiligung zum Teil auch daran liegen, dass sich Roséweine nicht zur Lagerung eignen und sich somit zahlenmäßig zu keiner Konkurrenz erheben. Die Haltbarkeit von Roséweinen beschränkt sich lediglich auf ein bis zwei Jahre. Ab da werden die rosafarbenen Tropfen leider schlecht bis ungenießbar. Zum gegebenen Zeitpunkt jedoch bietet ein guter Rosé eine hervorragende Abwechslung und wirkt nicht nur im Sommer erfrischend auf Geist und Körper.
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