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Whisky

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Whisky oder Whiskey bedeutet so viel wie ‘Wasser des Lebens und besteht aus gemälztem oder ungemälztem Getreide wie Weizen, Gerste, Roggen oder Hirse. Vor der Destillation müssen sich die Getreidesorten, aus denen sich der Whisky zusammensetzt, verschiedenen Behandlungen unterziehen:

Zuallererst wird das Getreide zum Keimen gebracht und anschließend getrocknet sowie zerkleinert. Bei diesem Prozess, den man Mälzen nennt, wird das Getreide zu Malz verarbeitet. Dabei verwandelt sich die Stärke in Malzzucker. Das Mälzen beendet man, indem man die getrockneten Samen in einem Ofen zum Erhitzen bringt. Manche Whisky-Hersteller fügen bei diesem Schritt bereits Torf hinzu, was dem Destillat einen besonderen Geschmack verleiht. Hat man das Malz erhalten, mischt man dieses mit heißem Wasser, um die Stärke in Zucker umzuwandeln. Dieser ist nötig für die Gärung der erhaltenen Masse.

Anschließend beginnt der erste Destilliervorgang, bei dem man die gegärte Maische zum Kochen bringt. So entzieht man der Maische den Alkohol. Bei Single Malt Whiskys erfolgt der Destilliervorgang für gewöhnlich zweimal. Der Prozess findet dabei beide Male in großen Kupferkesseln statt. Die Form des Gefäßes unterscheidet sich je nach Distillerie und ist ein wichtiger Repräsentant der Brennkunst, da auch dieser Faktor entscheidend zum finalen Geschmackstyp des Whiskys beiträgt. Weitere Parameter, die den Geschmack des Whiskys beeinflussen, sind die Zahl der Destillationen, Größe der Kupferkessel, Destillationsgeschwindigkeit, Erwärmungsprozess sowie die Neigung des Schwanenhalses.

Zum Schluss altert der Whisky in Eichenfässern. Dabei greifen Whisky-Hersteller zumeist auf amerikanische Fässer aus weißer Eiche zurück. Größe und Art des Holzfasses, welches zur Reifung verwendet wird, geben der Spirituose ihren letzten Schliff in Aroma und Geschmack. Je kleiner das Holzfass, desto schneller entwickeln sich auch die Aromen.

Für die Whisky-Herstellung verwendet man verschiedenste Fasstypen:

  • American Standard (200 L): Vor allem für die Fassreife von Bourbon von Bedeutung.

  • Bourbon Barrel (180 L): Verwendet für die Reifung von amerikanischen Whiskeys.

  • Quarter cask (50 L): Beliebt für die Alterung von Bourbon.

  • Hogshead (250 L): Fass aus Latten alter Bourbonfässer sowie neuen Latten.

  • Sherry Butt (480 bis 520 L): Fässer, in denen zuvor Sherry gelagert ist, sind die seltensten und ergeben somit die teuersten Whiskys.

  • Port Pipe (650 L): Fässer, in denen zuvor Portwein reifte.

  • Puncheon (480 bis 520 L): aus weißer, amerikanischer Eiche. Früher für den Ausbau von Grain Whisky beliebt, findet der Puncheon immer weniger an Verwendung.

All diese Fassarten durchlaufen ebenso wie der Whisky verschiedene Arten der Behandlung. So werden einige Fässer stärker oder sanfter geröstet, was dem Destillat ein rauchiges Bouquet gibt. Andere widerum werden mehrmals verwendet oder mit anderen Holzarten vermischt. Auch hier ist die Innovationskraft der Brenner gefragt, damit jeder Whisky seinen einzigartigen Charakter erhält.

Aber auch seine Färbung erhält der Whisky durch die Art des verwendeten Fasses und den Zeitraum, in dem das Destillat im jeweiligen Fass lagert. So zeigt sich in Sherryfässern gelagerter Whisky oft in einer dunkelroten Färbung, während American Standard-Fässer goldgelbe bis bernsteinfarbene Töne ergeben.

Der Zeitraum, in dem ein Scotch im Fass lagern muss, beträgt mindestens 3 Jahre. Die meisten Single Malts reifen allerdings weitaus länger zwischen acht und zwölf Jahren im Fass.

Darüberhinaus tragen auch Klima, Distillerie und die Umweltbedingungen derselben zum endgültigen Geschmackserlebnis im Whisky bei.

Die verschiedenen Whisky-Typen:

  • Blend: Eine Mischung von 40% purem Whisky und 60% Grain Whisky. Blend Whiskys sind für gewöhnlich günstiger und reicher in Geschmack als die Single Malts.

  • Pure Malt oder Vatted Malt: Eine Assemblage aus einer sorgfältigen Auswahl an Malt Whiskys aus unterschiedlichen Distillerien.

  • Single Malt: Dieser Whisky wird ausschließlich aus Gerstenmalz einer einzigen Brennerei gewonnen muss mindestens drei Jahre lang reifen. Die Familie der Single Malts umfasst ebenso Single Cask-Whisky, der nur aus einem einzigen Fass stammt (Die Fassnummer ist jeweils am Etikett zu lesen). Beim Abfüllen in die Flasche erhält der Whisky den anfänglichen Alkoholgehalt vom Fass (zwischen 55 und 65º). In diesem Fall nennt man den Grad Cask Strength.

  • Grain Whisky: Der Whisky wird aus verschiedenen Getreidesorten und zum Teil auch aus Gerstenmalz gewonnen. Hierbei findet kein Brennvorgang statt. Der Drink ist relativ schwach im Geschmack und dient für gewöhnlich als Basis für die Ausarbeitung von Blends.

Whisky, Whiskey, Scotch, Bourbon oder Tenessee: Was trinken wir jetzt wirklich?

Die beiden Schreibweisen, Whiskey und Whisky, entsprangen aus einem Streit zwischen Irland und Schottland darüber, wer den Whiskey oder Whisky letztendlich erfunden hat.

  • Whisky: Darunter versteht man heute alle Eau-de-Vies aus Schottland, Kanada, Japan, Deutschland, Frankreich, Australien, England sowie der Schweiz.

  • Whiskey: Mit dem zusätzlichen e wird hingegen in Irland hergestellt. In den USA findet man kurioserweise beide Schreibweisen, wobei die irische Art in der Zahl überwiegt. Denn die Produktion in Nordamerika geht auf schottische sowie irische Einwanderer zurück. Bourbon (aus Weizen hergestellt), Rye und Tennessee Whiskey hingegen sind nordamerikanische Whisky-Typen, die man auf der jeweiligen Flasche ablesen kann.

  • Scotch: Unter dieser Bezeichnung versteht man ausschließlich Whiskys schottischen Ursprungs.

Zu den wichtigsten Whisky-Herstellern der Welt gehören Schottland (mit den zwei großen Regionen Highlands und die Lowlands), Irland (mit dem in Irland destillierten und gereifeten Irish Whiskey), die Vereinigten Staaten, Japan, Frankreich sowie Kanada (mit dem Rye Whiskey). Allerdings finden Liebhaber auch hervorragende Erzeugnisse aus unüblichen Whiskey-Ecken der Welt wie Indien, Belgien, Schweden, Australien, Wales oder Deutschland.

Die Aromen von Whiskey:

  • Malzig: Primäre Aromen bei Whisky auf Gerstenmalz-Basis.

  • Torfig: Rauchig, mit Noten von Iod, erdige Anklänge vom Torf, das zum Trocknen des Gerstenmalzes verwendet wurde.

  • Parfümiert: Floral, fruchtig, Aromen vom Gär- und Brennprozess.

  • Waldig: Noten von Harz, Öl und Gewürzen, die von der Alterung im Eichenfass her kommen.

  • Fruchtig: Trockenfrüchte, gekochtes Obst, stammt von der Alterung.

  • Herb: Ein Aroma aus dem zweiten Destilliervorgang und in kleinen Mengen notwendig, um dem Whisky seinen klassischen Charakter zu verleihen.

Whisky kann man sowohl pur, als auch auf Eis oder etwa mit einem kleinen Spritzer Wasser genießen. Darüberhinaus gibt es allerdings auch unzählige Rezepte für Whisky-basierte Cocktails. Das ideale Glas zum Verkosten von gutem Qualitätswhisky ist ein Sherry-Glas in Tulpenform und nach oben hin leicht geschlossen. Am besten lagert man Whiskey in einer aufrecht stehenden Flasche an einem lichtgeschützten Ort.
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