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Wodka

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Wodka ist ein hochprozentiges Destillat, das zumeist aus Getreide wie Roggen, aber auch Weizen oder Gerste, Kartoffeln sowie Melasse gewonnen wird. Der Name des Getränks hat einen slawischen Ursprung und ist ein Diminutiv des slawischen Wortes für Wasser, Woda. Bei einem durchschnittlichen Alkoholgehalt von 40% Vol. scheint die wörtliche Übersetzung von Wodka, Wässerchen, allerdings eine leichte Untertreibung zu sein.

Herstellung von Wodka:

Ursprünglich verwendete man zur Wodkaherstellung in Osteuropa lediglich Roggen. In Westeuropa sowie Skandinavien greift man heute allerdings auch auf Weizen, Gerste und seltener auf Mais oder Reis zurück. Seit dem 19. Jahrhundert zählen auch Kartoffeln vor allem in Polen und der Ukraine als gute Basis für Qualitätswodka. Die Wodkas aus Melasse, einem Nebenprodukt der Zuckerherstellung, stammen zumeist auch Tschechien oder Deutschland und gehören wohl zur untersten Preis- sowie Qualitätsklasse des slawischen Wässerchens.

Im ersten Schritt zur Herstellung von Wodka produziert man die Maische. Dieses Gemisch aus dem jeweilig ausgewählten Basisrohstoff wie etwa bereits geschroteter Roggen und Wasser wird erhitzt und Hefe hinzugefügt, um die Gärung in Gang zu setzen. dabei verwandelt sich der enthaltene Zucker in 6-7%igen Alkohol. Anschließend beginnt der Brennprozess, bei dem der Rohalkohol gewonnen wird. Je mehr Destilliervorgänge ein Wodka durchläuft, desto feiner die Qualität. Nach dem Brennprozess werden die zurückbleibenden Fuselöle aus dem Wodka entfernt, und es bleiben nur Wasser sowie Ethanol im gereinigten Wodka zurück. Diese Reinigung hat einen starken Einfluss auf den Geschmack und somit auch auf den Preis. Billige Wodka haben oft noch Restbestände an Fuselölen, was man am Gaumen stark führt. Allerdings, im Gegensatz zum Glauben vieler, sind diese Fuselöle nicht für den Kater am Morgen danach zuständig. Zum Schluss kommt der Wodka in Tanks aus Glas, Stein oder Edelstahl, wo er mit Wasser auf Trinkstärke verdünnt wird. Die meisten Wodkas kommen so auf einen Alkoholgehalt von 37,5 bis 40% Vol. Premiummarken wie Beluga, Belvedere oder Grey Goose veredeln oft sogar noch das Wasser, vor dem Verschnitt.

Verschiedene Wodkatypen:

Abgesehen von den unterschiedlichen Basisrohstoffen von Wodka, unterscheidet man die Spirituose auch nach dem Herstellungsverfahren. Ein universales Reinheitsgebot wie in Deutschland für Bier gibt es in dem Sinne nicht. Allein in Russland und der Ukraine gibt es ein solches Gebot, welches besagt, das zur Herstellung etwa nur Kartoffeln, Getreide oder höchstens noch Melasse verwendet werden dürfen.. Polen und andere Wodka produzierende Länder fordern ebenso nach einem Reinheitsgebot, da andere Länder wie etwa Italien, Frankreich oder die USA auch Weintrauben dazu verwendet. Die offiziellen Wodkatypen sind die folgenden:

  • Nicht aromatisierter Wodka: Vor allem in Europa präsent. Hierbei ist die Rede von klassischem Wodka wie in der Herstellung bereits beschrieben.

  • Aromatisierter Wodka: Hierbei wird der Geschmack durch Botanicals wie etwa Kräuter, Früchte, Gewürze oder Wurzeln gesteuert. Vor allem beliebt sind dabei Vanille, Zimt, Schokolade und Karamell. Die meisten aromatisierten Wodkas stammen aus Polen und Russland. Die Aromatisierung darf auf drei Arten stattfinden: Über die Maische, natürliche Essenzen oder bei der Destillierung.

Zur Geschichte von Wodka:

Ob sich nun Polen oder Russland Erfinder von Wodka nennen darf, darüber streiten die Länder noch heute. Die erste wodkaartige Spirituose stammt allerdings aus dem 14. Jahrhundert. Der erste schriftliche Nachweise stammt von 1405 aus Sandomierz in Polen. In der nordosteuropäischen Region herrschte ein starker Roggenüberfluss, der die Destillation des Getreides ermöglichte. Allerdings war der erste Wodka wohl nur halb so stark wie derjenige, den wir heute trinken.

Der Genuss von Wodka:

Wodka kann gut gekühlt pur oder auf Eis genossen werden. In Russland und Polen trinkt man Wodka traditionell bei langen Mahlzeiten mit kalten, warmen oder eingelegten sauren Speisen bei Zimmertemperatur. Darüberhinaus eignet sich das Destillat auch hervorragend für eine ganze Bandbreite an Cocktails wie etwa Sex on the Beach, Caipiroska oder Swimming Pool.
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